New York, I Love You

New York, I Love You Trailer

Originaltitel New York, I Love You
Genres Komödie, Drama, Romantik
Start Date
Produktionsjahr 2008
Produktionsland
Regie Shunji Iwai, Randall Balsmeyer, Yvan Attal, Fatih Akin, Joshua Marston, Shekhar Kapur, Natalie Portman, Brett Ratner, Allen Hughes, Mira Nair, Jiang Wen
Darsteller Maggie Q, Rachel Bilson, Blake Lively, Anton Yelchin, Ethan Hawke, Christina Ricci, Hayden Christensen, Olivia Thirlby, James Caan, Orlando Bloom, Irrfan Khan, Chris Cooper, Robin Wright, Andy García, Natalie Portman
Verleih Concorde Filmverleih

Kurzinhalt

Die Idee ist bestechend einfach: Man nehme eine Stadt, deren Name mit Mythen zuhauf aufgeladen ist, man frage eine Handvoll Regisseure, einen Kurzfilm mit beliebigen Schauspielern und einem fixen Thema zu drehen und gebe ihnen zwei Tage und Nächte Zeit. Paris machte den Anfang, andere Metropolen wie Rio und Shanghai sollen folgen. Im Moment ist die Reihe jedoch an der Stadt, die niemals schläft, aber offensichtlich viele Bewunderer hat: Hinter der Kamera versammeln sich Namen wie Fatih Akin, Brett Ratner oder Mira Nair, die wenig gemeinsam haben ausser früh erlangtem Ruhm. Auch vor der Kamera dominieren Jungstars wie Christina Ricci, Orlando Bloom oder Shia LaBoeuf; aber auch Veteranen wie Andy Garcia, Julie Christie oder die Bollywood-Grösse Irfan Khan waren mal rasch in New York. Natürlich gibt es bei so vielen Beteiligten Unterschiede in Qualität, Stil und Anspruch - glücklicherweise zerfällt das Endergebnis dennoch nicht allzu sehr in seine Einzelteile. Das ist freilich weniger einer entbehrlichen rahmenden Handlung um eine Videokünstlerin (Emilie Ohana) zu verdanken als einer cleveren Montage, die für Überblick sorgt und die Gegensätze versöhnt. Und dann ist da natürlich noch die alles vereinende Liebe. Nicht allen Teilen gelingt es, dem ewigen Thema originelle Seiten abzugewinnen: Natalie Portman führt hier erstmals Regie für ein Segment, das schnurstracks auf eine gut gemeinte, aber höchstens filmschulwürdige Pointe hinausläuft. Joshua Marston verliert sich trotz sympathischer Ansätze in Klischees über die Liebe nach der AHV. Und Shekhar Kapurs Beitrag badet zu gleichen Teilen in breiigem Licht und spirituellem Kitsch. (Wie man eine ähnliche Stimmung erfolgreicher erschafft, zeigt Fatih Akins Film über die unerwiderte Liebe eines Künstlers.)